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Ruder-Neubau der Dschunke „Peregrine“

Entwurf und Konstruktion

Sebastian, der Eigner der vor 10 Jahren selbstgebauten 10m Dschunke (Rumpf inspiriert vom Loch Fyne Skiff), wollte 2014 einen handelsüblichen Autopilot für sein Ruder installieren, aber für das große angehängte Ruder mit der gewaltigen Pinne sind diese Geräte einfach nicht ausgelegt – was tun?

Ich schlug eine integrierte Ruderklappe vor, die durch eine kleine seitliche Pinne angesteuert werden könnte. Für die erforderlichen Kurskorrekturen unter Maschine und bei ruhigen Segelbedingungen würde die Ruderfläche der angehängten Klappe wohl reichen.

Der Autopilot würde dann auf der großen Ruderpinne sitzen. Man könnte dann die Ruderpinne auch bei eingeschaltetem Autopiloten unabhängig bewegen oder beliebig fixieren. Dazu müsste zwar das ganze Ruder neu gebaut werden, aber das vorhandene war sowieso in der Endphase des Eigenbaus eilig zusammen-gebolzt worden. Also gut!

Ich machte die Zeichnungen fertig, die hübschen kleinen Niro-Drehteile, Bronzebuchsen und Brennteile kamen und wurden feinst-verschweißt und Jakob der Bootsbauer baute das Kunstwerk in seiner gewohnt akribischen Weise aus Mahagoni.

Die Farbe war noch nicht ganz trocken, und schon fuhr der Eigner mit dem Boot nach Nord-Norwegen.

Ich finde, es sieht ganz cool aus, und funktionieren tut es bisher auch gut.

Aktualisiert: 2016-05-26

 

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